CDN für Livestreams – was ist das?

CDN für Livestreams – was ist das? Ein Content Delivery Network besteht aus einer Vielzahl zusammengeschalteter Server.

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Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt wird es technisch. In diesem Artikel geht es um CDN: Das steht für Content Delivery Network. Ein CDN sorgt dafür, dass die Zuschauer Ihres Livestreams diesen ohne Ruckeln und in gleichbleibend hoher Qualität genießen. Beim Content Delivery Network handelt es sich, vereinfacht ausgedrückt, um viele Server, die weltweit zusammengeschaltet sind. Diese Server sichern die Signalkette. Fällt einer aus, ist es nicht so schlimm – es gibt weitere Server, die für einen stabilen Livestream sorgen.

Welche CDN Anbieter gibt es?

Die bekanntesten CDN Anbieter sind YouTube, Facebook und Instagram. Über die Plattformen streamen Sie und verteilen alles an die entsprechende Zielgruppe. Die Plattformen liefern im Hintergrund gleich das CDN mit – Sie bekommen das gar nicht mit.

Es geht weiter mit Anbietern wie WOWZA, Streamshark oder VIMEO. Hierbei erhalten Sie die Dienste, die Sie benötigen, um einen Livestream umzusetzen (Speicherkapazität, Ausfallsicherheit, Bandbreite etc.). Ihnen stehen mehr Einstellmöglichkeiten zur Verfügung und Sie können Ihren Livestream individualisierter und angepasster umsetzen. Sie sind nicht angewiesen Facebook, YouTube oder Instagram als Plattform zu nutzen. Der Nachteil? Der Datenschutz, denn Priorität dieser Dienste ist nicht die deutsche Datenschutzverordnung.

 

Hier müssen Sie bei Akamai schauen. Akamai ist ein Premiumanbieter, der Ihnen alles liefert, was Sie für einen Livestream brauchen. Reporting, Analysefunktionen, Backup-Streams und Einhaltung der Datenschutzrichtlinien nach deutschem Standard – das liefert Ihnen die Nutzung von Akamai als CDN.

 

Neben diesen gibt es eine Vielzahl weiterer Anbieter: AWS, CDNetworks, Cloudflare, Coral, Fastly, Host Europe, Level 3 Communications, Limelight Networks, Microsoft Azure, NTT Europe, PlusServer oder Swiss TXT. 

Was kostet ein CDN?

Je nach Anbieter fallen unterschiedliche Kosten an. Einige Anbieter errechnen Ihre Kosten nach dem Konzept: Teilnehmeranzahl x Dauer des Streams x Grundpreis. Beträgt der Grundpreis beispielsweise 2,- €, dann zahlen Sie für einen 30-Minütigen Stream an 500 Teilnehmer: 500 x 0,5 x 2 = 500,- € für das CDN. Das Problem einer vernünftigen Kalkulation haben Sie dann, wenn Sie nicht wissen, wie viele Teilnehmer zuschauen. Auch wenn nicht klar ist, ob der Stream am Ende 30 oder 45 Minuten dauern wird, fallen Kosten an, die Sie im Vorfeld nicht kalkuliert haben. Darum ist es immer besser ein CDN zu nutzen, bei dem die Berechnung unabhängig von der Teilnehmeranzahl oder der Streamingdauer ist.

CDN und Pioniere?

Arbeiten Sie mit uns Pionieren zusammen, brauchen Sie über CDN nicht nachdenken. Wir setzen Ihre Anforderungen um und kümmern uns um dieses Thema. Unsere Angebote basieren zudem nicht auf Teilnehmeranzahl oder Streamingdauer – seien Sie daher unbesorgt.

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