Gegen hybride Studios! Gegen Greenscreen beim Livestream! Ein Kommentar

Ein Kommentar gegen Greenscreen und hybride Studios.

Inhaltsverzeichnis

Lesezeit: 2:30 Minuten

Meine These: Derzeit ziehen viele Livestreamer ihren Kunden das Geld aus den Taschen! Locker flockig wandert es von Ihrem Konto auf das des Livestreamers. Hybride Studios, tolle Optionen für fesche Hintergründe – her mit eurer Kohle! Ob der Greenscreen oder das hypermoderne Hybrid-Studio sinnvoll ist, fragt keiner. Der Hybrid-Studio Livestreamer von heute trägt das Geld gern in Eimern vom Kunden zu sich – das Studio muss sich schließlich finanzieren. Keine Frage, wir Pioniere haben auch ein Greenscreen Studio. Wir verkaufen es auch und setzen es bei Livestreams ein – wenn es sinnvoll ist.

Pionier Daniel Klahr
Ein Kommentar von Daniel Klahr

Sparen Sie sich das Geld!

Sie sparen Geld, wenn Sie nicht ständig einen Greenscreen nutzen. Der hat seine Vorteile, klar – aber fragen Sie, ob er nötig ist. Muss eine PowerPoint neben dem Referenten auf dem Greenscreen sichtbar sein – oder reicht ein durchdacht platzierter, großer und moderner Monitor? Oder ein Split-Screen? Der Aufwand, der mit einem Greenscreen oder einem hybriden Studio einhergeht, kostet. Eine halbe Stunde überlegen und den Sinn erfragen, spart (viel) Geld.

Fragen Sie, ob ein Greenscreen wirklich nötig ist!

Daniel Klahr

Greenscreen nur "weil's geht"?

Verkauft Ihnen der Livestreamer den Greenscreen oder sein hybrides Studio “weil er kann“? Erfüllt beides wirklich einen Zweck? Ich sage: In 75% der Fälle sind weder Greenscreen noch hybrides Studio nötig. Nutzen Sie den grünen Hintergrund oder das Hybrid-Studio nicht bewusst, brauchen Sie beides nicht. Sich nur in eine virtuelle Welt setzen, damit es cool aussieht … ist das nötig? Investieren Sie lieber in andere optische Stilmittel – einen schönen Stehtisch oder eine tolle Dekoration. Werten Sie Ihren Stream damit auf. Oder Sie machen das alles im technik-überladenen Hybrid-Studio mit Greenscreen und CGI – Ihr Livestreamer freut sich.

In 75% der Fälle sind weder Greenscreen noch hybrides Studio nötig.

Daniel Klahr

Wenn doch, dann bitte richtig!

Nutzen Sie doch einen Greenscreen oder ein hybrides Studio, dann bitte richtig. Bei all dem technischen Schnickschnack, den sowas bietet – verlieren Sie nicht das Wesentliche aus den Augen: Inhalt und Optik. Für ersteres sind Sie verantwortlich – für letzteres ihr Livestreamer. Der hat das tollste hybride Studio, aber keine Ahnung, wie er Grün „richtig“ entfernt oder mit den Kameras arbeitet? Prima, außer weniger Geld auf dem Konto haben Sie davon nichts. Ein Beispiel: Das Grün im Hintergrund muss weg – das macht eine Software in Echtzeit. Ihr Livestreamer muss dafür aber richtig beleuchten. Die Personen vor dem Hintergrund brauchen passende Haare und die Kameras dürfen sich nicht zu schnell bewegen. Und und und – das tollste hybride Studio taugt nichts, wenn die Grundlagen fehlen. Ich behaupte: Das passiert am laufenden Band.

Details sind wichtig – nur Hybridstudio oder Greenscreen reicht nicht!

Daniel Klahr

Sie brauchen mehr als einen Hintergrund

Sie brauchen nicht nur einen Hintergrund, sondern viele. Arbeiten Sie mit zwei oder mehr Kameras damit Sie verschiedene Perspektiven zeigen? Gut … denn jede Perspektive wirkt sich auf den Hintergrund aus. Das heißt mehr Aufwand für Ihren Livestreamer (und mehr Geld). Stellen Sie sich die Eingangsfrage: Lohnt sich das? Ergibt der grüne Hintergrund oder das hybride Studio Sinn, wenn Sie so viel drum herum organisieren? In vielen Fällen lohnt sich das nicht.

Konfrontieren Sie Ihren Streamer!

Konfrontieren Sie Ihren Livestreamer damit, ob der Greenscreen nötig ist oder ob er nur sein Studio verkauft. Wenn Sie es nicht als Ihre Aufgabe sehen, fragen Sie ihn nach dem Konzept, wieso es der Greenscreen sein muss. Ich sage … Sie staunen, wie selten Sie das Hybrid-Studio wirklich brauchen.

Lassen Sie sich nicht unnötig Geld aus den Taschen ziehen!

Daniel Klahr

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