Interaktion in hybriden Konferenzen – Vorteile und Nachteile von Chats und Feedback-Formularen

Nutzer sollten in jedem Livestream interagieren können.

Inhaltsverzeichnis

Lesezeit: 2:30 Minuten

Sie nehmen teil an einer hybriden Konferenz oder an einem Stream im Internet oder dem Intranet Ihrer Firma. Mit der Tasse Tee in der Hand sitzen Sie vor dem PC, hören zu und machen mit. Das Thema interessiert Sie und Sie stellen über das Feedback-Formular eine oder mehrere Fragen. Wie fühlen Sie sich, wenn die Referenten im Stream nicht auf Ihre Fragen antworten? Nicht gut. Versetzen Sie sich in den Veranstalter des Streams. Stellen Sie sich vor, im Stream gibt es kein Formular, aber einen Chat. Sie lesen mit, was andere schreiben und wie sie diskutieren – ungefiltert. Nun denken Sie daran, wie schnell ein Chat ausartet bei einem heiklen Thema. Sehen Sie? Beide Optionen bieten Vor- und Nachteile.

 

Erfahren Sie hier mehr über Interaktion in hybriden Konferenzen. (sind Sie interessant an weiteren Werkzeugen und Tools in Livestreams, werfen Sie einen Blick auf diesen Blogartikel. Benötigen Sie technischen Support in Zoom oder Teams Konferenzen, schauen Sie in unserem anderen Artikel vorbei.)

Interaktion in hybriden Konferenzen Vor- und Nachteile

Chat

über direkt integrierte und öffentliche Chatbox
  • Teilnehmer reagieren aufeinander
  • Teilnehmer sind 100% integriert
  • Alles sofort öffentlich sichtbar
  • Botschaften über Emojis (👍) realistisch
  • Potenzieller Shitstorm abwendbar
  • Moderator beantwortet gewählte Fragen
  • Steuerung der Diskussion möglich

Feedback Formular

oder Kontakt per E-Mail, Messenger o.ä.
  • Teilnehmer reagieren aufeinander
  • Teilnehmer sind 100% integriert
  • Alles sofort öffentlich sichtbar
  • Botschaften über Emojis (👍) realistisch
  • Potenzieller Shitstorm abwendbar
  • Moderator beantwortet gewählte Fragen
  • Steuerung der Diskussion möglich

Chat – Interaktion in hybriden Konferenzen mit Shitstorm-Garantie?

Shitstorms können in einem Chat sehr schnell ausbrechen.
Shitstorms können in einem Chat sehr schnell ausbrechen – weniger aber bei "normalen" b2b Events.

Menschen tun ihre Ansicht oft ungefiltert kund. Sie denken nicht immer nach, was sie schreiben und was die anderen Teilnehmer lesen. Der digitale Raum ist dabei Fluch und Segen zugleich. Ein Blick auf Facebook, Twitter oder andere Social Media zeigt das. Sie brauchen keine fünf Minuten, um eine Person zu finden, die sich nicht beherrscht und alles schreibt, was sie denkt. Bei hybriden Konferenzen ist das ähnlich, wenn auch nicht so extrem wie im privaten Raum. Die Gefahr ist groß, dass ein Chat zum Vehikel von Ansichten wird – bei heiklen Themen. Shitstorms sind eine Folge. Dies ist der große Nachteil eines Chats während einer Konferenz. Jeder schreibt und liest – aber nicht jeder denkt.

Inhalte der Konferenz gehen verloren, wenn Teilnehmer diskutieren und nicht mehr hören und sehen, was die Referenten sagen. Der Veranstalter oder ein Assistent, moderiert nur noch Beleidigungen, falsche Aussagen und alles, was nicht zum Thema passt. Behandeln Sie in ein Thema, das polarisiert, überlegen Sie, ob ein Chat die beste Option ist für Interaktion. Der Vorteil vom Chat ist, dass er direkte Gefühle schnell vermittelt. Niemand schreibt in ein Feedback-Formular eine emotionale Äußerung wie ein 👍 (zum Beispiel bei einer Produktvorstellung). In einem Chat ist das normal – Sie wissen eher, wenn die Zuschauer Ihnen zustimmen. Die Interaktion in hybriden Konferenzen ist mit einem Chat also dynamischer.

Feedback-Formulare – Steuern Sie die Diskussion

Durch ein Feedback Formular steuern Sie die Diskussion.
Mit dem Feedback Formular steuern Sie – die Interaktion in hybriden Konferenzen ist undynamischer.

Der Vorteil eines Feedback-Formulars ist, dass Sie die Diskussion in der Hand haben und steuern. Das haben Sie auch, wenn Sie Kontakt über E-Mail anbieten während der hybriden Konferenz. Stellen Sie sich einen Workshop vor mit Fragerunde im Anschluss. Mit einem Chat prasseln die Fragen auf Sie ein. Entwickelt sich eine Diskussion, halten Sie den Workshop vielleicht an, um diese zu klären. Bei einem Feedback-Formular erscheint eine Frage erst, wenn der Moderator im Stream sie anspricht und darauf eingeht.

Hierfür gibt es oft jemanden, der dem Moderator die Fragen nennt. Er trifft die Auswahl und filtert – so verlieren Sie keine Zeit und beugen einer Diskussion vor. Teilnehmer stellen gleiche Fragen oft auf andere Art und Weise. Ein Assistent bündelt sie. Der Nachteil von den Formularen ist, dass Sie Fragen vergessen oder bewusst nicht stellen. Das führt zu Unmut, weil die Teilnehmer keine Antwort auf ihre Frage erhalten. Vorteil für Sie ist, dass Sie heikle Themen nicht besprechen – zugleich ist das auch der Nachteil für den Teilnehmer.

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