Wie bereite ich mich auf einen Webcast vor?

So bereiten Sie sich auf einen Webcast vor.

Inhaltsverzeichnis

Lesezeit: 4:30 Minuten

Raus aus dem Bett, Kaffee in die Hand und ab vor den PC – willkommen in der Welt der Videokonferenzen. Seit 2020 nahm die Menge an Konferenzen zu – und Sie nahmen sicher an einigen teil. Denken Sie daran, wie viele merkwürdige Dinge Sie sahen – Probleme mit der Technik, Fehler im Bild, schlechter Ton. You name it! Hier finden Sie 24 Tipps, wie Sie gut aussehen. In unserem Whitepaper bieten wir Ihnen sogar 27 Tipps – hier laden Sie es als PDF herunter.

24 Tipps, wie Sie sich auf einen Webcast vorbereiten

1. Stellen Sie die Kamera auf Augenhöhe.

2. Ihr Gesicht ist wichtig – nicht was daneben oder darüber ist.

3. Vermeiden Sie ein Fenster hinter Ihnen.

4. Tragen Sie keine grelle oder gemusterte Kleidung.

5. Kämmen Sie Haare und Bart.

6. Tragen Sie helle Kleidung – so sieht niemand Schuppen.

7. Nutzen Sie Puder, um Glänzen im Gesicht zu vermeiden.

8. Oder Sie nutzen Papiertücher.

9. Achten Sie darauf, dass Krawatte und Kragen sitzen.

10. Säubern Sie Ihre Brille mit einem Reiniger.

11. Gehen Sie nah an die Webcam heran, aber nicht zu nah.

12. Nutzen Sie ein gutes Mikrofon in einem Raum ohne Hall.

13. Schalten Sie nicht benötigte Programme aus.

14. Schalten Sie Türklingel und Telefon aus – das stört.

15. Nutzen Sie LAN und vermeiden Sie WLAN.

16. Nutzen Sie mobile Daten eines Handys, führt dies zu Fehlern im Bild.

17. Verwenden Sie einen neutralen Hintergrund.

18. Stellen Sie Unschärfe ein für Ihren Hintergrund.

19. Stellen Sie 1080p oder 720p mit 25 Bildern pro Sekunde ein.

20. Filmen Sie quer – nicht hochkant.

21. Keine Webcam? Optimal ist eine DSLR Kamera mit 24 mm Objektiv.

22. Übertragen Sie das Bild der Kamera mit einem HDMI auf USB Konverter.

23. Beleuchten Sie sich von vorn mit sanftem Licht.

24. Nutzen Sie eine DSLR Kamera, achten Sie auf den Ton und stellen Sie ihn ein.

Tipp 1 – Nasenlöcher und Haupthaar

Stellen Sie die Kamera auf Augenhöhe ein.
Stellen Sie die Kamera auf Augenhöhe ein.

Sie sind stolz auf Ihre Haare oder finden Ihre Nasenlöcher ästhetisch – dann lesen Sie nicht weiter. Beides ist sichtbar, wenn Sie die Kamera von unten oder oben filmt – auch wirken Perspektiven auf subtile Art und Weise. Filmt die Kamera von unten, blicken Sie auf Ihr Gegenüber – stehen Sie über ihm? Filmt sie von oben, blickt Ihr Gegenüber auf Sie – ist das die Hierarchie bei Ihnen? Oder sind Sie und Ihr Gesprächspartner auf Augenhöhe? Stellen Sie die Kamera ein, dass Sie sich in die Augen schauen – mehr über subtile Perspektiven finden Sie bei Filmpuls.

Tipp 2 – Ihr Gesicht nicht in die Ecke quetschen

Zeigen Sie sich! Quetschen Sie sich nicht in irgendeine Ecke.
Zeigen Sie sich! Quetschen Sie sich nicht in irgendeine Ecke.

Nutzen Sie WhatsApp, Signal, Threema oder Skype und telefonieren Sie auch mit Freunden, denen das Videobild egal ist? Wenn ja, sehen Sie oft mehr von Decke und Wand als von Ihrem Freund – schön ist das nicht. Zeigen Sie sich in voller Pracht – Sie sind bei einem Webcast wichtig und nicht der Raum, in dem Sie sitzen.

Tipp 3 – wenn der Hintergrund hell strahlt

Ist der Hintergrund hinter Ihnen zu hell, werden Sie schnell zu dunkel.
Ist der Hintergrund hinter Ihnen zu hell, werden Sie schnell zu dunkel.

Sie machten in Ihrem Leben sicher mal ein Foto mit zu hellem Hintergrund – im Sommer gegen die Sonne. Was passiert? Richtig – Ihr Fotoobjekt ist dunkel und der Hintergrund ist hell. Das Foto brauchen Sie nicht. So ist es, wenn Sie ein Fenster im Hintergrund haben und die Kamera dieses filmt – es wird hell. Vermeiden Sie das – die besten Kameras kommen damit nicht gut klar, wie soll es eine Webcam schaffen?

Tipp 4 bis 10 – vom guten Aussehen

Sie brauchen nur wenige Utensilien, um gut auszusehen.
Sie brauchen nur wenige Utensilien, um gut auszusehen.

Zur Sitzung im Büro sehen Sie gut aus, oder – ein Webcast ist nichts anders, nur virtuell. Tragen Sie daher vernünftige Klamotten und machen Sie sich schick. Technik ist nicht so nachgiebig wie das Auge – achten Sie deshalb auf diese Tipps für gutes Aussehen und gute Bilder:

  • Tragen Sie unifarbene Kleidung ohne Streifen, Karos oder Muster.
  • Vermeiden Sie grelle Farben – vor allem stark leuchtendes Rot.
  • Helle Kleidung versteckt Schuppen.
  • Kämmen Sie Ihre Haare und Ihren Bart.
  • Nutzen Sie Puder oder Papiertücher gegen Glänzen.
  • Säubern Sie Ihre Brille mit einem Reiniger.
  • Prüfen Sie, ob Krawatte, Kragen und andere Kleidungsstücke gut sitzen.

Tipp 11 – Ran an die Kamera!

Auf diesem Foto ist Pionier Ralf ein wenig zu nah an der Kamera.
Auf diesem Foto ist Pionier Ralf ein wenig zu nah an der Kamera.

Sie sind der einzige Teilnehmer Ihrer Konferenz – prima, dann sehen nur Sie sich und Sie wissen, wie Sie aussehen. Gibt es mehr Teilnehmer kleben schnell viele Videos in der Größe einer Briefmarke auf dem Bildschirm. Sie gehen unter, wenn Sie nicht das zeigen, was wichtig ist – Ihr Gesicht. Sitzen Sie entfernt von der Kamera, sehen andere Teilnehmer alles, nur nicht Sie.

Tipp 12 – niemand will schlechten Ton!

Ein gutes Mikrofon ist wichtig für guten Ton.
Ein gutes Mikrofon ist wichtig für guten Ton.

Medientrainer Michel Doermer schrieb in seinem Blog einen guten Beitrag über Ton „Was Sie schon immer über Videokonferenzen wissen wollten“. Da gibt es noch mehr Informationen – wir komprimieren das Wissen hier: Vermeiden Sie Hall in dem Raum, in dem Sie sitzen – Fliesen, kahle Wände und große Fenster reflektieren Ton. Nutzen Sie ein Mikrofon, das hochwertig ist – es überträgt sauberen Ton und alle anderen Teilnehmer danken es Ihnen.

Tipp 13 und 14 – Programme, Klingel und Telefon aus!

Schalten Sie alles, was Sie ablenkt aus – Programme, Telefon und Klingel.
Schalten Sie alles, was Sie ablenkt aus – Programme, Telefon und Klingel.

Ihr PC ist schneller, wenn nicht zehn Tabs in zwei Browsern, sieben Programme und neun Dateien offen sind. Schalten Sie alle Programme aus, die Sie nicht brauchen für Ihren Webcast. Sie fressen Energie und erfüllen keinen Zweck – außer, dass sie ihre Software langsam machen. Drei Uploads und vier Downloads sind auch nicht schlau – das stiehlt Bandbreite, die Sie für Ihren Webcast brauchen. Schalten Sie alles aus – das gilt auch für die Klingel, Ihr Telefon und Ihren Hund. Während des Webcasts brauchen Sie keine Störgeräusche.

Tipp 15 und 16 – LAN, LAN, LAN

Mit dem guten alten LAN-Kabel sichern Sie sich einen stabilen Stream.
Mit dem guten alten LAN-Kabel sichern Sie sich einen stabilen Stream.

LAN ist stabil. WLAN und mobile Daten nicht. Müssen wir mehr schreiben? Okay – das beste WLAN ist anfällig für Störungen, gerade wenn es im 2,4 GHz Bereich arbeitet. Das muss nicht sein, es kann aber sein – so ist es auch mit mobilen Daten. Plötzlich nutzen viele Menschen ein Netz und die einst gute Verbindung ist schlecht – Sie sehen das sofort in der Bildqualität. Mit LAN passiert das nicht – Punkt.

Tipp 17 bis 24 – gibt’s im Whitepaper

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Fies, oder? Wenn Sie es bis hierhin schafften, sind Sie wirklich interessiert daran, einen perfekten Webcast zu machen und dabei gut auszusehen. Darum gibt es tiefere Einblicke in einem Whitepaper, das wir extra für Sie erstellen. Sie finden es als PDF Datei hier. Darin liefern wir sogar noch drei Bonus-Tipps, die hier nicht stehen. Außerdem verweisen wir auf ein Video von Chris Lavigne – er produzierte für Wistia einen Film über die perfekte Technik.

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